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Volles Programm beim Internationalen Eisenbahner-Esperanto-Kongress

Nach der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des 64.internationalen Eisenbahner-Esperanto-Kongresses (der HarzKurier berichtete) am vergangenen Sonntagvormittag in der Aula der Haupt- und Realschule Herzberg stellten sich die Teilnehmer/innen in Eisenbahneruniformen ihres Landes der Bevölkerung vor.

Aufstellung zur bunten Vorstellung der Landesfahnen
Aufstellung zur bunten Vorstellung der Landesfahnen
In einem farbenprächtigen Umzug zog die Uniformparade mit dem Tambour Corps voran durch Herzberg. Auf dem Marktplatz präsentierten sich die Eisenbahner/innen mit ihren Landesfahnen den bereits wartenden Zuschauer/innen. Nach den Grußworten von Bürgermeister Gerhard Walter und Peter Zilvar von der Esperantogesellschaft Herzberg folgte der fröhlich-bunte Umzug dem Tambour Corps durch die Hauptstraße zum gemeinsamen Mittagessen. Am Sonntagnachmittag trafen sich die Kongressteilnehmer/innen dann auf dem Platz vor dem Herzberger Bahnhof. Im Vorfeld hatte der Rat der Stadt Herzberg einstimmig beschlossen, den dortigen Bereich „Esperanto Platz“ zu nennen. „Es ist ein schöner Tag, der Herzberg wieder ein Stück weiter zur Esperanto-Stadt bringt,“ sagte Bürgermeister Gerhard Walter bei der Begrüßung der Gäste aus 21 Ländern und der auch zahlreich anwesenden Herzberger/innen. Herzberg sei bislang noch die einzige Esperanto-Stadt auf der Welt, sagte Gerhard Walter, der die Durchführung des Kongresses als Ehre für die Stadt Herzberg bezeichnete. Peter Zilvar, der das Grußwort des Bürgermeisters übersetzte, wies darauf hin, dass bereits Esperanto-Freunde in 129 Ländern regelmäßig über das Internet aktuelle Informationen über die Esperanto-Stadt Herzberg und ihre Ortsteile erhielten. Damit steige der Bekanntheitsgrad Herzbergs weiter in der ganzen Welt, sagte Zilvar. Der gut genutzte Herzberger Bahnhof werde bis 2014 für rund 2,5 Millionen modernisiert, so Gerhard Walter. Unter anderem werde ein Lift eingebaut und die Bahnsteige angehoben. Ebenfalls erneuert werde auch die Haltestelle Schlossbahnhof. Gemeinsam mit Peter Zilvar und Achim Meinel von den deutschen Eisenbahn – Esperantofreunden enthüllte Gerhard Walter den Stein mit der Inschrift „Esperanto-Platz“. Musikalisch untermalt wurde der Festakt vom Blasorchester Sieber unter der Leitung von Markus Gödecke und vom Eisenbahner Männerchor aus Hannover. Als besondere Aufmerksamkeit bot die Pächterin des Bahnhofskiosks, Frau Kerl, eine Esperanto-Bowle an. Von Montag bis Freitag erwartete die Kongressteilnehmer jeweils ein volles Programm. So tagte der erweiterte Vorstand der Internationalen Eisenbahner-Esperanto Föderation nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Ulrich Schramke im Rittersaal des Welfenschlosses. Aufgabe der Föderation sei es unter anderem, als berufliche Fachorganisation der Eisenbahnen eisenbahnspezifische Fachbegriffe in Esperanto zu übersetzen und Fachwörterbücher zu erstellen und Kongresse vorzubereiten. sagte die Vorsitzende der Internationalen Eisenbahner-Esperanto Föderation, Rodica Todor aus Rumänien in einem Gespräch mit dem HarzKurier. Beim diesjährigen Kongress in Herzberg würden nicht nur Informationen über neueste technische Errungenschaften bei den Eisenbahnen – auf Esperanto – ausgetauscht. Thema des diesjährigen Gastvortrages von den deutschen Teilnehmern sei eine Information über den Eisenbahntunnel zwischen der Insel Fehmarn und Dänemark. Der Slogan „Schienen verbinden Länder – Esperanto verbindet Völker“ habe sich auch in diesem Jahr wieder bewahrheitet, so Rodica Todor. Die Kongressteilnehmer/innen fühlten sich in Herzberg „wie zu Hause“. Unter anderem freuten sich die Gäste über sehr gastfreundliche und aufgeschlossene Menschen, viele Hinweisschilder und Hinweistafeln auf Esperanto und die Möglichkeit, neue Freunde kennenzulernen und Bekanntschaften zu machen, sagte Rodica Todor. Der Präsident der chinesischen Eisenbahner-Esperanto-Föderation, Herr HAN Zuwu, der die Teilnehmer über den neuen chinesischen Experimentierzug (Reisegeschwindigkeit bis 500 km/h) informierte, lud die Kongressteilnehmer/innen zum nächsten Kongress in die Volksrepublik China ein.

Die Vorsitzende der Internationalen Eisenbahner-Esperanto Föderation RodicaTodor (6.v.l.) mit dem Vorstand der Föderation, Szofia Korody (2.v.l.) und Peter Zilvar (5.v.l.)
Die Vorsitzende der Internationalen Eisenbahner-Esperanto Föderation RodicaTodor (6.v.l.) mit dem Vorstand der Föderation, Szofia Korody (2.v.l.) und Peter Zilvar (5.v.l.)


Gerhard Walter enthüllte gemeinsam mit Peter Zilvar und Achim Meinel den Namensstein
Gerhard Walter enthüllte gemeinsam mit Peter Zilvar und Achim Meinel den Namensstein


Text und Fotos: Paul Beier
 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 23.05.2012



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