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Boote aus Papier entwickeln, bauen und reparieren
Seit 1994 kümmert sich Rainer Pahnke um die Papierbootregatta


Foto: Beier
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Wenn es am Samstag, den 19.August heißt „Leinen los zur 24. Papierboot-Regatta!“ hat Rainer Pahnke den größten Teil der Vorbereitungsarbeiten wieder einmal erledigt. Vor 3 Jahren haben Tochter Conni und Schwiegersohn Jan seine Aufgaben gerne übernommen, aber so richtig „loslassen“ kann Rainer Pahnke immer noch nicht. Seit 1960 ist er Mitglied in der DLRG. Im Verein war er unter anderem Jugendwart, technischer Leiter und Kassenwart. Nachdem der damalige Stadtdirektor Heinrich Behrens von einer Papierbootregatta in seinem Urlaubsort mal etwas erzählt hatte, sprang der Funke auf Rainer Pahnke über. Als die Herzberger Vereine aufgefordert wurden, am sogenannten „Challenge Day 1994“ etwas Besonderes vorzustellen, ging die Bastelei unter der Federführung von Pahnke los. „Eigentlich sollte die Papierboot-Regatta nur einmal stattfinden, “ so der ehemalige Eisenbahner mit dem Hobby Basteln. Gefragt, ob die DLRG beim 1.Juesseefest des MTV Herzberg im Jahr 1995 mit der Regatta als eine weitere Attraktion nicht doch teilnehmen möchte, konnte man nicht nein sagen. So gingen bei dem Fest Papierboote in ihrer 2.Regatta an den Start. Seitdem zieht das Zusammenspiel von Aktionen des MTV mit der DLRG jährlich viele Zuschauer nicht nur aus Herzberg an. Den Großteil der Papierboote hat Rainer Pahnke konzipiert, entwickelt und gebaut. Diese Boote starten mit „Kapitänen“ aus verschiedenen Bereichen. Seit einigen Jahren nehmen auch immer mehr selbstgebaute Boote und Besatzungen von Vereinen, Verbänden und Unternehmen teil. Immerhin starteten 2016 noch 5 1/2 DLRG – Boote, sagte Pahnke. Wesentliche Bastelteile für die im Schnitt drei Meter langen Gefährte seien Papier, Pappe, Leim, Farbe und Kleber, so Rainer Pahnke. In den vergangenen 23 Jahren sind 122 verschiedene Papierboote – teilweise auch mehrfach – an den Start gegangen. Dabei war es für die Zuschauer häufig eine Gaudi, wenn manche Boote wegen „Konstruktionsfehlern“ das rettende Ufer trotz lautstarker Anfeuerung nicht erreichten. Grund für Rainer Pahnke, schon früh im Jahr die eigenen Boote zu überholen und wasserfest zu machen. Manche älteren „Schätzchen“ wie das „Welfenschloss“ werden nicht mehr aktiv, sondern zum Beispiel als Wendestationen eingesetzt. Derzeit laufen die Wartungsarbeiten im DLRG-Heim auf Hochtouren. Bleibt nur noch, dem „Konstrukteur und Werftchef“ Rainer Pahnke für seine Boote „Mast- und Schotbruch“ und gute Plätze im Teilnehmerfeld zu wünschen.

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Text und Fotos: Paul Beier
 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 17.07.2017



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