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Dem Restaurator über die Schulter schauen

„Tag des offenen Denkmals“ wurde gut besucht.

Christoph Jarzebski (3.v.l.) mit Besuchern in der im Schloss eingerichteten Werkstatt.
Christoph Jarzebski (3.v.l.) mit Besuchern in der im Schloss eingerichteten Werkstatt.
Am gestrigen Sonntag nahm das Museum im Welfenschloss der Stadt Herzberg wieder am „Tag des offenen Denkmals“ teil. Seit Jahren öffnen bundesweit Stätten und Bauten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Fachkundige Führungen und Einblicke in die Arbeit von Restauratoren und Handwerkern lenken den Blick auf viele Details, die man vielleicht selbst übersieht. Ziel dieses Tages ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Lebens zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalspflege zu wecken. Diese Aufgaben hat die Stadt Herzberg mit ihrem Museum im Welfenschloss übernommen. Den zahlreichen Besucher/innen wurde zwischen 10.00 und 17.00 Uhr wieder einiges geboten. Bei den Führungen um 10.00 und 12.30 Uhr durch Stadtführer Wolfgang Zeiss erfuhren die Interessenten vieles über die Welfen und ihre Geschichte. Für die Kinder wurden ein Suchspiel im Museum und eine Verkleidungsaktion angeboten. Verständnis hatten die Besucher dafür, dass das Wahrzeichen des Schlosses, der malerische Turm, während der Renovierungsarbeiten nicht betreten werden konnte. Stattdessen erläuterte bei weiteren Führungen der Restaurator Chistoph Jarzebski von einer Fachfirma aus Liebenburg seine Arbeiten. Sie betreffen in erster Linie seit 2 Monaten die Holzschnitzereien am Schlossturm. Von ihm konnten die Besucher/innen vieles über die Techniken der Restaurationsarbeiten in seiner provisorischen Werkstatt im Schloss erfahren. Die vergangenen Jahrhunderte und das Wetter hätten den Schutzanstrich bei vielen Figuren fast völlig verwittern lassen, so Jarzebski. Teilweise hätten sich Fäulnis und Pilze in das Eichenholz eingefressen. Manche Figuren müssten fachmännisch restauriert und nachgebildet werden. Dazu seien etliche Figuren abgebaut worden, so der Restaurator, dem die Besucher interessiert zuhörten. Die Führungen im Bereich des Amtsgerichtes mit einem einmaligen Blick auf Herzberg wurden diesmal vom Hausherrn ohne Begründung zum Bedauern der Besucher untersagt. Im Schloss-Café konnte man sich vor oder nach den Besichtigungen stärken.

Ist das eine römische 4?
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Eine Eckfratze
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3 Fratzen
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Ein edles Paar?
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Text und Fotos: Paul Beier


 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 12.09.2017



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