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Die Städtischen Betriebe stellten ihre Wirtschaftspläne 2019 vor

Der Betriebsausschuss traf sich zur Sitzung im Rathaus

Im Zentrum der „Städtischen Betriebe“ am Juessee werden die Eigenbetriebe der Stadt Herzberg gesteuert.
Im Zentrum der „Städtischen Betriebe“ am Juessee werden die Eigenbetriebe der Stadt Herzberg gesteuert.

Nach der Begrüßung der Mitglieder des Betriebsausschusses durch den Vorsitzenden Ulrich Schramke und der Abhandlung einiger Formalia ging es gleich ins „Eingemachte“. Die umfangreichen Wirtschaftspläne 2019 für die Städtischen Betriebe der Stadt Herzberg am Harz wurden den Mitgliedern im Vorfeld als Vorinformation zur Verfügung gestellt. Deshalb konnte Jens Mackensen, der kaufmännische Leiter und stellvertretende Betriebsleiter, sich im Wesentlichen auf einige Hinweise und die Beantwortung von Fragen einstellen. Festgestellt werden konnte, dass die Wirtschaftspläne für Wasserwerk (+51.600,-€), Stadtreinigung/Winterdienst (96.500,-€) und Bauhof (+500,-€) ausgeglichen sind. Dabei sind für die Stadtentwässerung (-116.600,-) und den Bauhof Darlehensaufnahmen vorgesehen. Der beim Bauhof erzielte Überschuss von rund 500,-€ reicht für anstehende Maßnahmen nicht aus, deshalb wird ein Darlehen geplant. Für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung resultiert der Fehlbetrag von rund 116.600,-€ hauptsächlich aus dem Vortrag von Jahresüberschüssen in die Gebührenkalkulation für die Jahre 2018 bis 2020.Für die Friedhöfe wird mit einem Jahresfehlbetrag in 2019 von 16.100,-€ gerechnet. Dies liegt an der Aufteilung der Umsatzerlöse über die Ruhezeit von 25 Jahren. Das erwartete Betriebsergebnis 2018 wird voraussichtlich mit etwa 8.700,-€ positiv ausfallen. In den ihnen ausgehändigten Unterlagen fanden die Ausschussmitglieder weitergehende Informationen.

Unter anderem erfuhren sie Einzelheiten über die Versorgung Herzbergs mit Wasser. Die Kernstadt wird danach aus den Wassergewinnungsanlagen „Nonnenwiese“ sowie „Brunnen I und IV/Pöhlder Becken“ versorgt. Das Speichervolumen der vier Hochbehälter beträgt: Papenberg neu: 1.000 qbm, Zwischenpumpwerk Heuer: 350 qbm und Amtmannsberg: 1.000 qbm. Die insgesamt rund 2.750 qbm reichen auch in Spitzenbedarfszeiten zur Versorgung mit einem Tagesbedarf aus. Die Wasserversorgung in Scharzfeld erfolgt aus Quellen und Brunnen Bremketal und Goldbornquelle über die Hochbehälter Schulberg (500 qbm) und Hasenwinkel (300 qbm) mit einer Reichweite von 2 Tagen. Pöhlde wird aus dem Brunnen I/Pöhlder Becken auf direkte und auf indirekte Weise über den Hochbehälter Rotenberg (5oo qbm) versorgt. Das Rohwasser für Sieber wird durch Uferfiltration der Goldenke-Bäche gewonnen, nach Kieselfeldfiltration der Filterstation im Hochbehälter (400 qbm , Reichweite 3 Tage) zugeführt und dort entsäuert. In ähnlicher Form erfolgt die Wasserversorgung für Lonau aus der Großen Lonau. Die Ortschaft wird von den Hochbehältern für die untere Versorgungsebene (100 qbm) und für die obere Versorgungsebene (300 qbm) mit Reichweite für etwa 3 Tage versorgt.

Im Zusammenhang mit der Wasserversorgung wurde an die Preiserhöhung ab dem 01.10.2018 (1,49 € /qbm, 5,50€/monatliche Grundgebühr) erinnert.

Mit Stand 31.12.2017 hatte das Wasserwerk an Einwohner/innen zu versorgen: Kernstadt: 9.742, Scharzfeld: 1.727, Pöhlde: 2.144, Sieber: 588 und Lonau: 348 (Herzberg gesamt: 14.549 Einwohner/innen).

In 2019 seien etliche Investitionen geplant, so Jens Mackensen. Mit geringen Abweichungen würden die Kosten vermutlich mit den Planungen konform gehen. Zum Thema „Beseitigung von Abwasser aus Grundstücksabwasseranlagen“ wurde mitgeteilt: Die Betriebsabrechnungen wiesen für 2015 eine geringe Überdeckung und für 2016 und 2017 jeweils geringe Unterdeckungen auf mit einem Gesamtdefizit von knapp 200,- €. Dem Beschlussvorschlag, die Benutzungsgebühr für die Abwasserbeseitigung aus den Grundstücksentwässerungsanlagen je Entleerung für Kleinkläranlagen auf 34,62€ /je Kubikmeter und für abflusslose Gruben auf 20,25 € / je Kubikmeter festzusetzen, stimmten die Ausschussmitglieder zu. Der Tagesordnungspunkt „Änderung der Gebührensatzungen für sogenannte „Gartenzähler“ wurde nach eingehender Diskussion zur Beratung in die Fraktionen weitergegeben. Ebenso empfahl der Ausschuss dem Rat, für den Vertrag mit Hattorf bezüglich der Wasserversorgung eine Änderungskündigung zu veranlassen. Dies beträfe eine Weiterversorgung in Zeiten extremer Wasserknappheit bei Regenmangel und damit verbunden kaum noch die Möglichkeit, Herzberg selbst zu versorgen.

Text und Foto: Paul Beier

 

 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 10.10.2018



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