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Pöhlde
Kirche
Kirche
Pöhlde erlebte seine Blütezeit als bevorzugter Aufenthaltsort der sächsischen Kaiser.
Zwischen 922 und 1059 wurde die Pfalz Pöhlde sehr oft, besonders zur Weihnachtszeit von den deutschen Königen aufgesucht. 27 Besuche deutscher Kaiser und Könige lassen sich urkundlich nachweisen.
Unter den z. Z. Heinrich I. (919-936) im gesamten Harzraum entstandenen Königspfalzen (Wirtschaftshöfen) nahm die Pfalz Pöhlde, die sicherlich im Zusammenhang mit dem um 950 durch Heinrich I Gemahlin Mathilde in Pöhlde gegründeten Benediktiner-Kloster stand, eine Sonderstellung als "Festtagspfalz" ein. Das Kloster wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört und im 30-jährigen Krieg vernichtet.



Weiher
Weiher
Unter den Bauresten von Pfalz und Kloster wurden bei Ausgrabungen auch Funde aus dem 3. bis 4. Jahrhundert nach Christi geborgen. Sie deuten darauf hin, dass an dem Platz der Pfalz zuvor schon eine germanische Siedlung mit dem Namen "Palithi" (= Heilige Aue) bestanden hat.




König-Heinrichs-Vogelherd
König-Heinrichs-Vogelherd
Zur Pfalz Pöhlde gehörte auch die aus 2 Teilen bestehende Burganlage "König Heinrichs Vogelherd" auf dem Kamm des Rotenberges, die im 8./9. Jahrhundert errichtet wurde.
Diese Befestigung war für den im Tale liegenden Adelshof (aus dem sich im Mittelalter die Pfalz Pöhlde entwickelte) als Fluchtweg in Notzeiten vorgesehen.
Gleichzeitig diente sie als Sperre für die aus dem Rheinland nach Mitteldeutschland verlaufende mittelalterliche Handelsstraße, die als "Fastweg" über den Rotenberg führte und vermutlich schon in urgeschichtlicher Zeit benutzt wurde.



1000-jährige Gerichtslinde
1000-jährige Gerichtslinde
Auf 1000 Jahre wird das Alter der Gerichtslinde in Pöhlde geschätzt. Auf dem Thingplatz wurde Gerichtstag gehalten. Eine Gedenktafel weist auf ein überliefertes Gottesurteil über den Grafen Thietmar aus dem Jahre 1048 hin.




Wappen von Pöhlde
Wappen von Pöhlde
Das Wappen von Pöhlde zeigt auf goldenem Grund eine grüne Linde, wachsend auf grünem Schildfuß mit von links nach rechts sich schlängelndem, silbernem Wellenband. Der grüne Schildfuß will die Verwurzelung der Bewohner mit dem Boden andeuten, da sie fast ausschließlich landwirtschaftlich gebunden sind.



Luftbild
Luftbild
Die Oder schuf in grauer Vorzeit das erste Urstromtal, in dem Pöhlde sich erstreckt.
Als Zeichen, unter dem sich hier dann menschliches Schaffen und Werken entwickeln konnte, soll die 1.000-jährige unter Naturschutz stehende Linde gelten. Sie wurde daher von der Gemeinde Pöhlde als Wappensymbol gewählt.

Weitere Informationen unter www.poehlde.de!



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